Aus der Arbeit des Nabu


Die aktive Ortsgruppe des NABU Fürth hat in den letzten Jahren eine Vielzahl größerer Projekte in Angriff genommen.
Überwiegend werden brachliegende und verwahrloste Flächen wieder sinnvoll genutzt und der Natur "zur Verfügung" gestellt.
Zu den Arbeiten gehören z.B.:


Ebenfalls ist man  in Begriff, die etwas zur Ruhe gekommene Jugendgruppe neu zu formieren und zu erweitern.

Zu den größeren Aktionen zählen:

Anlage von Laichgewässern

Im Herbst 2001 wurde auf Anregung der OG Fürth in dem Tal zwischen Hanauer  und Werns Mühle, unter Einbeziehung des alten Mühlengrabens unterhalb des alten Sägewerkes,  mit dem Bau von Laichtümpeln begonnen.
Auf einer Länge von etwa 3 km legte man auf dem verwilderten Forstglände 9 flache Teiche an, die als Laichgrund für Lurche, Frösche und Kröten geeignet sind.
Als Nebeneffekt dienen sie bei Hochwasser als Flutmulden.
Mittlerweile wurde die Anlage bei der Tierwelt gut angenommen, die ersten Wasserorganismen wie z.B. verschiedene Käfer, Wasserskorpione und Grasfrösche sind bereits beobachtet worden.

 

Auwaldpflanzung

Auf dem von der Naturlandstiftung  Saar aufgekauften Gelände "Im Zähling"  wurde mit Beteiligung der OG ein Auwald gepflanzt.
Weitere Pflegemaßnahmen, wie z.B. das Mähen der Brennesseln, um den jungen Pflänzchen einen guten Start zu sichern, werden von den Mitgliedern durchgeführt.
Bis der "Urwald" sich vollständig entwickelt hat, können mehrere Jahrzehnte vergehen.
Es wird ein Rückzugsgebiet für Tiere und Pflanzen entstehen, später wird durch die Bäume und Sträucher ein Gebiet geschaffen, welches große Wassermassen wie ein Schwamm aufsaugen wird. Dies dient gleichzeitig dem Hochwasserschutz.
Ein Teil der Gelder für dieses Projekt stammt aus den Einnahmen des Verkauf  des Buches "75 Jahre Naturschutz im Saarland"; Autorin: Frau Presser, in Gedenken an ihren Onkel Hr. Kremp.

Einen zweiten Auwald soll es in dem idyllisch gelegenen Mäandertal der Blies, Nähe der B 420 geben.
Das Gelände wurde ebenfalls von der Naturlandstiftung Saar aufgekauft, die Gelder stammen teilweise aus Ausgleichszahlungen für die Anlage eines geplanten Radweges in Steinbach.
Auch für dieses Gelände übernimmt die OG Fürth die Betreuung und Dokumentation vor Ort.
 

Biberansiedlung

Wie bereits in der Schulchronik erwähnt, war die Ansiedlung einiger Biber im Tal zwischen Hanauer und Werns´s Mühle geplant.
Mit der Anpflanzung von Weidenbäumchen sollte eine Nahrungsgrundlage geschaffen werden.
Aufgrund Proteste des örtlichen Angelvereins erfolgte dann im Herbst 2000  die Aussetzung zweier Biberfamilien an der Blies zwischen Wiebelskirchen und Ottweiler.
Um den Tieren einen guten Start zu ermöglichen, wurde ihnen als ersten Unterschlupf ein Kunstbau zur Verfügung gestellt.
Der Zeitpunkt der Umsiedlung (sie kamen aus Sachsen-Anhalt) wurde bewußt in den Herbst verlegt, so daß dadurch einer frühzeitigen Abwanderung entgegengeteuert werden konnte.
Leider kamen von diesen sympatischen Tieren bereits zwei durch Kollission mit Auto und Zug ums Leben.
Ob sich bei den verbliebenen Familienmitgliedern bereits Nachwuchs eingestellt hat, konnte noch nicht festgestellt werden




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