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Heimat

von Wolfgang Federau
Melodie: ein Gedicht aus Danzig

Du kannst sie tausendmal verlassen.
Und kehrst doch immer ihr zurück.
sie ist mit Türmen, Kirchen, Gassen
dein unverlierbar Glück.
So weit kannst du ja gar nicht gehen,
daß du sie einmal ganz vergißt.
ihr Bild wird dir vor Augen stehen,
wo immer du auch weilst und bist.
Sie birgt der Jugend reinste Träume,
sie schließt dich ein wie  Mutterschoß.
Sie dehnt sich über alle Räume.
Und nimmer kommst du von ihr los.
So sehr kannst du dir nicht entgleiten,
daß dieses letzte Band zerreißt.
Weil, wo auch immer du magst schreiten,
ein Pfeil steht, der zur Heimat weist.





Fürth wird für mich nie mein Heimatort sein, ich war ein Wiebelskircher und bin nun keiner mehr.
Die meisten Kontakte dorthin gingen verloren und die vielen Veränderungen machten mir meine alte Heimat fremd.
Wir leben hier im Ostertal, weil es eine sehr schöne Wohngegend ist und wir uns auf unserem "Hiwwel" frei entfalten können.
"My home ist my castle" wer uns friedlich gegenübertritt, dem steht Tür und Tor offen.
Allen anderen werde ich mit aller Energie (und notfalls mit der Mistgabel) entgegentreten und meine Sache vertreten.
Trotz alledem interessiert mich die Vorgeschichte des Ortes, durch das Bearbeiten der Seiten entdecke ich immer wieder ein schönes Haus, schaue auf das Baujahr, klingele an der Türen, blättere im Heimatbuch von Fürth und Wiebelskirchen und plaudere mit älteren Bewohnern, "wie ess doomols war".
Nehmen sie sich Zeit zum lesen und sehen Sie vielleicht bisher alltägliches mit anderen Augen.



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