Bis zum Jahre 1895 wurde Fürth (mit Lautenbach, Hangard und Münchwies)
von der Bürgermeisterei Ottweiler - Land verwaltet.
Zu der Stadt Ottweiler gab es allerdings eine überaus schlechte
Wegverbindung, währenddessen schon eine gut ausgebaute Straße
über Hangard nach Wiebelskirchen existierte.
Bereits 1875 gefordert, die Gemeinden Wiebelskirchen, Münchwies,
Hangard, Lautenbach und Fürth von Ottweiler zu trennen und zu einem
Amtsbezirk Wiebelskirchen zusammenzuschließen.
Jedoch war die Einwohnerzahl der Orte zu gering, um einen eigenen Amtsbezirk
zu realisieren, da natürlich auch die finanziellen Mittel fehlten.
Bis 1894 wurden die Bürgermeisterei Ottweiler - Land und Ottweiler
- Stadt in Personalunion verwaltet.
Als der Bürgermeister OTW-Land sein Amt freiwillig aufgab, konnten
die beiden Verwaltungen getrennt werden.
Vorübergehend wurden die Dienstgeschäfte von dem Beigeordneten
Wern aus Fürth übernommen.
Herr Offerman wurde 1895 zum Bürgermeister OTW-Land gewählt,
es erfolgte die Umbenennung auf "Bürgermeisterei Wiebelskirchen"
Am 01.10.1895 wurden dann auch die Amtsgeschäfte nach Wiebelskirchen
verlegt.
Da durch den Bergbau in Wiebelskirchen den Bewohnern der Ostertalgemeinden
Lohn und Brot erschlossen wurde, stieg auch die Einwohnerzahl der Gemeinden.
Nach der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1974 gingen die Gemeinden
Lautenbach und Fürth wieder zur Keisstadt Ottweiler zurück.
Hier ein kleiner Überblick zur Bevölkerungsentwicklung:
| Jahr | Einwohner | bewohnte Häuser |
| 1875 | 703 | 133 |
| 1895 | 813 | ? |
| 1910 | ? | 158 |
| 1963 | 1612 | 503 |
| 2001 | 1593 | ? |