Der Ortsvorsteher
Der Ort war lange Zeit eine selbständige Gemeinde und gehörte zum Verwaltungsbereich
des Amtsbezirks Wiebelskirchen.
Nachdem eine Gebiets- und Verwaltungsreform durchgeführt wurde, erfolgte
die Eingliederung in den Amtsbezirk Ottweiler.
Seit seiner Wahl am 05.Mai 1974 ist Heinrich Schmidt ununterbrochen im Amt des Ortsvorstehers und damit der dienstälteste des
gesamten Saarlandes.

OV H. Schmidt mit Kontaktpolizist Hr. Kessler
Der Ortsvorsteher hat ein Büro im Gebäude der freiwilligen Feuerwehr und residiert dort Dienstags von 10-11.30 Uhr.
Telefonisch ist er dort zu erreichen unter 06858 - 263, weitere Termine können unter 1652 vereinbart werden.
Kontaktpolizist Paul Kessler ist unter der Telefonnummer 06824 709 0191 zu erreichen.
Er ist per Pedes, Fahrrad oder Polizeifahrzeug im Stadtbereich tätig und steht für Anliegen der Bevölkerung zur Verfügung
(Daß er zur Kontaktpflege einsamer Frauenherzen bereitgestellt wurde, ist ein böses Gerücht übler Neider :-))
Die Schule
An der Hauptstraße in Richtung Lautenbach liegt die Grundschule
von Fürth.
In den Jahren 1938-39 erbaut, kann sie auf eine bewegte Geschichte
zurückblicken.
In der ersten Zeit wurde unterteilt in evangelische und katholische
Klassen, danach (1966) entfiel die Trennung nach der Konfession.
1950 begann man mit der Erweiterung um einen Klassenraum sowie der
Einrichtung einer Dachgeschoßwohnung für den Hausmeister.
Die Anbauten zur heutigen Größe begannen 61 und wurden 63 beendet.
Die 75/76 errichtete Schulturnhalle dient neben dem Turnunterricht
auch als Mehrzweckhalle für die feiernde Bevölkerung sowie den
einzelnen Abteilungen des Turn- und Sportvereins.
Von den ca 120 Schülern kommt etwa die Hälfte aus dem Nachbardörfchen
Lautenbach.
7 Lehrpersonen und eine Referendarin sowie 2 Pfarrer bereiten die Kinder auf die weiterführenden Schulen vor.
Als Leiter der Schule ist seit 1997 Klaus Laux - ehemaliger Konrektor
der Maximilian-Kolbe-Schule in Wiebelskirchen - tätig.
Von den ersten 4 bewegten Jahren seiner Amtszeit ist hier zu lesen:
Klassenchronik des Jahrgangs 1997-2001.
Der Kindergarten
Im Kindergarten betreut die Chefin, Frau Conzelmann-Schwingel mit 2 weiteren examinierten Betreuerinnen
sowie einer Auszubildenden die Rasselbande bis zum Einschulungsalter.
In den 2 Gruppen befinden sich zur Zeit 40 Sprösslinge des Ortes.
Orginal Zitat der Chefin vom 14.02.2002: "Mir hann verrzisch Kinner, unn kenn meh in Sicht !"
Das Team des Kindergartens zeigt sich sehr aufgeschlossen für neue Ideen und so durften die Kinder im Jahr
2001 einmal eine Schaugruppe Hühner bewundern, anschließend beobachteten sie den Morgen über das Schlüpfen von Küken in der Brutmaschine, ein (recht launiges) Pony sorgte für Zeitvertreib und auch eine Hundefamilie mit 8 Wochen alten Welpen sowie 2 Zwergziegen waren schon im Freigelände des Kigas zu Gast.

Die Kirchen
Für einen Ort in der Größenordnung von knapp 1800 Einwohnern haben wir die recht ungewöhnliche Zahl von 3 Kirchen vorzuweisen:
Die evangelische Kirchengemeinde
Nachdem das Kirchengebäude, welches zum "Alten Turm" gehörte, verfallen war, bestand für die evang. Christen nur die Möglickeit, die Gottesdienste in der Dörrenbacher Kirche zu besuchen.
Aufgrund der Umständlichkeiten und auch wegen Geldstreitereinen stellte die Pfarrgemeinde Dörrenbach das alte Schulhaus - welches zur Schwesternstation umgebaut worden war -
"In der Erleck" (heute "Zur Hart") zur Verfügung.
Die Gemeinschaft war aktiv und die Gottesdienste gut besucht, so daß dem Wunsch nach einem eigenem Gotteshaus
am 22.10.67 mit dem Neubau der "Martin-Luther-Kirche" in Fürth entsprochen werden konnte.
Zum 14. Dezember 1996 eröffnete ein neues Gemeindehaus (mit Jugendräumen im Kellergeschoss), welches auch für private Festlichkeiten angemietet werden kann.
Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde
Im Jahre 1866 gründete sich wegen diverser Zwistigkeiten mit der Mutterkirche eine Altlutherische Sektion.
Die im Jahre 1868 in der Dorfmitte befindliche Kirche diente bis zum Neubau des Gebäudes (59/60) in der Lautenbacher Straße den Mitgliedern zum praktizieren ihres Glaubens.
Die "St. Markus Kirche" erhielt 61 einen Gemeindesaal und wurde 91 mit dem Neubau eines Pfarrheimes komplettiert.
Das alte Gebäude der Kirche wurde privat verkauft und diente längere Zeit als Geschäfts- und Lagerraum.
Bedauerlicherweise ist dieses sicherlich auch erhaltenswerte Gebäude in einem sehr schlechten Bauzustand.


Die katholische Kirchengemeinde

Fast 400 Jahre lang war die kathol. Kirchengemeinde St. Katharina erloschen.
Erst durch Bischof Dr. Mathias Wehr wurde sie am 01. 01. 1963 wieder in eine eigenständige Pfarrvikarie erhoben.
1869 wurde der Grundstein der Michaelskirche gelegt, in den 70er Jahren wurde das Gebäude grundlegend erneuert,
und der Bau des knapp 27 m hohen Turmes erfolgte.
65 errichtete man noch ein Pfarrhaus mit Gemeindesaal und Jugendräumen im Kellergeschoss.
Sehenswert sind der barocke Hochaltar und die Heiligenfiguren von Petrus und Paulus sowie die Figur des hl. Nikolaus.
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