Die Klassenchronik des Jahrgangs 1997 bis 2001




Auf einem Elternabend wurde die Idee geboren, das Geschehen der Klasse für die spätere Zeit aufzuschreiben.
Nach dem Motto: Wer die Idee hat, kann´s auch machen, blieb´s an mir hängen.
So verfolgte ich , soweit es mir möglich war, alle größeren Aktivitäten der Klasse, um sie für mein Werk zu verwenden.

An der Abschlußfeier konnte dann das reich bebilderte Bändchen an die Eltern und Kinder ausgeteilt werden.
Auf dem Titelblatt ist das Passbild des jeweiligen Kindes eingeklebt, welches im 1. Schuljahr vom Fotographen angefertigt wurde.
Im Orginal hat jedes Kapitel eine eigene Seite, schön mit Rahmen und teilweise Bildchen verziert.
In dieser Version werde ich die Bilder etwas reduzieren, da es sonst den Rahmen sprengen würde,  die Texte sind orginal.
 

Der erste Schultag

04. September 1997
Nachdem in der Schulturnhalle das 2. Schuljahr eine kleine Vorführung gezeigt hatte, wurden alle Kinder vorgestellt und erhielten ihr Namensschild, welches bereits vom vorherigen Schuljahr angefertigt worden war.
Dann hieß es Abmarsch zur ersten Unterrichtsstunde in den Klassensaal.



 
 
 
 

Klassenfoto



klassenfoto_erste_klasse
Schüler am Tag der Einschulung waren:
1.Reihe von unten, von links nach rechts:
Jaqueline Keip, Sascha Sick, Pasqual Hirsch, David Schank, Christin Prütz, Vera Wagner, Jerome Bier, Jennifer Notar
2.Reihe: Julia Schneider, Daniel Fernschild, Janine Uder, Katharin Kolb, Julian Daum, Marcel Bleimehl, Dennis Wiesen
3. Reihe: Carsten Beck, Christian Sagadin, Sina Stamm, Phillip Ley, Kevin Gitzhofer
4. Reihe: Sascha Wern, Benedikt Batz, Oliver Schick, Lisa End, Caroline Ley
 
 

Durch die 4 Schuljahre wurden sie begleitet von dem frisch gebackenen und aus  der Wiebelskircher Maximilian-Kolbe-Schule importierten Schulleiter Klaus Laux.
Hilferstellung erhielt er von de Referendarinnen Frau Weichenberg (2. Schj), Frau Schmidt (3. Schj) und Frau Krob (4. Schj).
klassenlehrer laux frau krob
 

Statistik


Schüler in den Klassen waren:

1. Schuljahr
27  Schüler bei Einschulung
es kamen hinzu aus Kl. 2b: Christian Uhl, Leona Surdari
durch Zuzug: Alexander Fuchs

2.Schuljahr
29 Schüler
hinzu kamen aus Kl. 3b: Diana Koch
weggingen: Julian Daum (Hangard), Sina Stamm (Frankreich), Alexander  Beck, Carsten Beck und Christian Uhl verstorben

3. Schuljahr
24 Schüler
es gingen weg: Pascal Hirsch (Ottweiler), Janine Uder

4. Schuljahr
23 Schüler
 

Elternsprecher der Jahre waren:
Klasse 1 und 2: Bernhard Notar, Vertreter: Thea Schick
Klasse 3 und 4: Thea Schick, Vertreter: Carmen Bleymehl
 

Nach Beendigung der Schulzeit gingen:
01  zum Gymnasium am Schloß in  SB
08  zum Gymnasium in Ottweiler
10  erweiterte Realschule Ottweiler
02  Gesamtschule NK
02  Maximilian-Kolbe-Schule nach Wiebelskirchen
 
 

Gedichtbehandlung

von Bernd Lungard


Heut´haben wir ein Gedicht durchgenommen.
Zuerst hat´s der Lehrer vorgelesen,
da ist es noch schön gewesen.
Dann mußten wir in unserer Hefte eintragen:
Das Gedicht ist am Montag aufzusagen
Die ersten fünf kommen am Montag dran.
Dann sind fünf Schüler drangekommen,
die mußten es auch alle lesen;
das war recht langweilig gewesen.
Mich hat es zwar nicht weiter gestört;
ich hab das Gedicht so oft heut gehört,
dass ich es schon auswendig kann.
Dann mußten es drei Schüler nacherzählen -
für eine Note, sie hatten noch keine
da verlor das Gedicht Arme und Beine.
Aber viele machten lange Gesichter
Und schimpften auf das Gedicht und den Dichter.
Dabei war das Gedicht zunächst noch sehr schön.
Dann wurde es ganz auseinandergenommen
und jeder Vers wurde einzeln besprochen
Das hat dem Gedicht das Genick gebrochen.
So haben wir oft schon Gedichte behandelt.
So haben wir oft schon Gedichte verschandelt
So sollen wir lernen, sie zu verstehen.
"Warum tat der Dichter das Wort wohl wählen ?
Warum benutzte er wohl jenes nicht ?"
Und schließlich: "Was lehrt uns dies Gedicht?"
 



 


Weihnachten ´97


kelly-singers


Den ersten größeren Auftritt vor Publikum erlebten die Schulneulinge am 18. Dezember 97 in der Schulturnhalle.
Gemeinsam mit ihrem Lehrer standen sie auf der Bühne und sangen ein eher seltsam anmutendes Lied der Inka´s, passend dazu eingehüllt in ärmliche Gewänder.
(Foto: The Kelly-Singers aus dem Ostertal).

Eltern proben für den Ernstfall (25. März 1998)


Kurz vor den Osterferien mußte der Unterricht von den Eltern bestritten werden, da der Klassenlehrer - für den Fall - daß er einmal billige Lehrerhilfskräfte bräuchte - vorab schon einml die Nervenkraft der vorhandenen Elternschaft testen wollte.
Da sich auf dem entsprechenden Elternabend, an dem die frohe Kunde verkündet wurde, sich ein jeder dezent zu verdrücken versuchte, mußten die Damen Wagner und Schick den Sprung in´s kalte Wasser wagen.
Sie wurden mit gemäßigtem Bauchweh auf die Rasselbande losgeschickt.

osterbasteln

Allen Unkenrufen zum Trotz vergingen die 3 Unterrichtsstunden wie im Fluge.
Als Ergebnis der gemeinsamen Bemühungen kamen eine gemeinschaftliche Osterdekorations-Landschaftsarbeit sowie bemalte Ostereier zum mit-nach-Hause-nehmen zustande.
Einige Zeit später fehlte es wieder einmal an Lehrkräften und kurzerhand wurde der Unterricht in den Wald verlegt, wo dann unter fachkundiger Führung von Förster Batz das ganze Wild aufgescheucht wurde.

Gesundes Frühstück (09. Mai 98)


Um die Gemeinschaft zu fördern und den Kindern einen Ansporn zu Lesen zu bieten, wurde sich am 9. Mai zu einem gemeinsamen Frühstück in er Vorhalle der Schule getroffen.
Für das leibliche Wohl sorgten ein paar fleißige Mütter, die zu Vollkornbrot und Körnerweck auch noch anderer leckere Kleinigkeiten zubereitet hatten.
Dann gin es zu Sache:
auf einem Podest mit Micro stellten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2 ihre Lesekünste einem wohlwollendem Publikum vor.
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Tierschulstunde bei Wagner´s


Am 28. Mai fanden sich die Schüler morgens um 8.30 Uhr bei Familie Wagner ein. Nach einem kleinen Begrüßungsständchen stiegen alle die vielen Stufen zur Minifarm hoch.
Den Kindern sollten die Haustiere vorgeführt und auf die Unterschiede der verschiedenen Tierarten aufmerksam gemacht werden.
Zur Zeit gab es gerade ein Rudel kleiner Mittelschnauzer zu bestaunen, die sich über so viele Spielkameraden äußerst erfreut zeigten.
Es konnte auch ein Hühnerei im Vergleich zu einem Gänseei demonstriert werden.
Wobei es für die Pänz viel interessanter war, daß die angehende Gänsemutter darüber weniger belustigt war und das zeitweilige Ausleihen ihres künftigen Kindes mit einem heftigen Biss in des Demonstranten Finger belohnte.
Der auf dem Hof herrschende Gockel mit seiner Hühnerschar und die junge Warzenente eigneten sich zum untersuchen weniger, da sie mit viel Geschrei das Weite suchten und sich so dem Unterricht ohne Entschuldigung fernhielten.
Nachdem es für einige Kinder dann doch langweilig wurde, suchten sie sich ihre Beschäftigung anderswo und konnten dann zuhause ihren Müttern ein Beispiel von Wagner´s rotbraunem Lehmboden auf den Kleidern mit nach Hause nehmen.
Die gemachten Erfahrungen konnten dann noch viele Tage im Unterricht weiter verarbeitet werden.

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