Donnerstag
Annaberg, nochmal Kultur
Nach dem traumhaften Ausflug auf den Fichtelberg war für den Donnerstag ein kultureller Ausflug angesagt.
Annaberg wurde, nachdem 1491 erste Silberfunde gemacht wurden, auf Geheiß des sächs. Landesherrn "Georg dem Bärtigen"
als geregelte Siedlung gegründet.
Bis zur ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wuchs sie zur zweitgrößten Stadt Sachsens heran.
Zahlreiche alte Baudenkmäler sind heute noch zu finden.
Für mich persönlich war die Annenkirche das beeindruckendste Erlebnis des Tages, so monumental und doch filigran.
Hier hat meine Grossmama meinen Grosspapa geheiratet :-)
Leider war der Glockenturm geschlossen, ich hatte ihn zu früheren Zeiten schon mal erklettert.
Na ja, das Wetter war ein wenig bescheiden und wir machten noch einen Rundgang durch´s Örtchen.
Die Ruine des Franziskanerklosters war recht versteckt und in meinen Augen nicht allzu beeindruckend.
Den Fronauer Hammer liessen wir wegen steilen Abstieges und glatten Strassen auf der Seite liegen und besichtigten die
Bergkapelle "St. Marien" am Annaberger Markt.
Äußerlich ein wenig bescheiden, beherbergt sie eine Sammlung außergewöhnlich schön geschnitzter Figuren
der Bergmannskrippe. Sie stellt die Personengruppen des damaligen bürgerlichen Lebens, wie Stadtrufer, Steiger, Marktfrau, Tagelöhner, Bäcker usw. dar.
Nun teilte sich unsere Gruppe und ich fuhr mit Jörg und Lucas noch mein Tantchen Annelie in Geyer besuchen.
Unseren letzten Abend beschlossen wir mit Carstens "Mählkneppchen", die vorzüglich mundeten und uns satt und zufrieden in die Betten fallen liessen. (mich mit meiner rippenquälenden Couch natürlich nicht)