Das erste Jahr


Beginn
Ankunft
Das 1. Jahr
Ahnen
Verwandtschaft
Prüfungen
Ausstellungen
Spike-Gedicht
Sonstiges
Nachkommen
Da ich bereits einige Würfe mit meinen Weissen großgezogen hatte, war ich über die Unbefangenheit diese Junghundes überaus angenehm überrascht.
Wie bereits geschildert, war er völlig unbefangen und vertrauensseelig am Flughafen bei uns angekommen.
Wie fuhren dann von Frankfurt aus zuerst einmal zu Claudias Wohnung nach Sulzbach, wo er natürlich mit Spannung erwartet wurde.
Ihre Familie mitsamt Nachbar bereiteten uns einen gebührenden Empfang und auch dies lies er geduldig mit sich ergehen.
Auf dem Heimweg wollte ich´s dann aber wissen: Im nächstbesten Gartenbaucenter machte ich halt, spazierte mit dem Hundi durch die Leckerchenabteilung und lies ihn mal schauen. Die sofort angerannt kommenen Verkäuferinen taten das ihre, um ihm seinen Aufenthalt zu versüßen.


Endlich in Fürth angekommen, auch hier wieder die völlig problemlose Vorstellung bei meiner Familie und unserem Hunderudel.
Was mich aber am meisten beeindruckte:
Wir waren gerade mitten in der Heuernte und Nachmittags mußte der Schuppen vollgesetzt werden.
Mein Platz war etwa in 2m Höhe, um von dort aus die Ballen weiterzureichen.
Mein anhängliches Hundchen wollte partout dort mit hinauf und stellte einiges an Kletterkünsten an, um mir dorthin zu folgen.
Es endete damit, daß ich ihn wegsperren mußte, damit wir unser Tagwerk beenden konnten.
Dienstags kam er mit dem Flieger in Deutschland an, Freitags steckte er schon wieder in seiner Flugbox, da wir schon länger eine Woche Urlaub in einem holländischen Ferienpark gebucht hatten.
Auch dies meisterte er völlig unproblematisch und kein Mensch hätte je erahnt, daß der kleine Hund da an der Leine noch nicht mal eine Woche zu uns gehört.


Eigentlich war Spike kaum durch irgendetwas zu erschüttern, kam es mal vor, so war er immer schnell davon zu überzeugen, daß es so schlimm nicht ist, wenn Frauchen auch keine Angst zeigt.
Im Spätsommer schloss ich mich dann der neu gegründeten BRH-Rettungshundestaffel im Saarland an, wo insbesondere der Kontakt mit Artgenossen unterschiedlichen Alters und Aussehens besonders positive Eindrücke hinterließen.
Hier zeigte er sich von Anfang an äußerst lernwillig und -freudig und ich denke, daß diese Art der Ausbildung seiner Art und seinem freundlichem Wesen am ehesten gerecht wird.