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Nachdem ich wegen Kinder-Pause viele Jahre keine Zeit hatte, regelmäßig auf Übungsplätze zu gehen, wollte ich mit Spike
wieder beginnen, etwas zu tun.
Das "Arbeiten" in Sachen Schutzdienst habe ich mit meinen Riesenschnautzern gemacht und vieles, was ich so auf Hundeplätzen gesehn habe,
ließ mich an der Sinnhaftigkeit dessen zweifeln.
Da wurden Hunde im Alter von 9, 10 Monaten "gearbeitet", mit 15 Monaten wurde dann mit langer Leine und Teletakt
versucht, den Hund wieder vom Arm zu bekommen und ein paar Monate später war er weg...
Der sportliche Aspekt bestand dann darin, im Clubheim "das Maul zu schwaden" und Bier zu stemmen.
Gottlob waren nicht alle so, aber erlebt hab ich´s.
Nun ja, unter einem Minderwertigkeitskomplex leide ich auch nicht gerade und brauche keinen Hund zur Selbstverwirklichung.
Agility ist klasse, ich bin aber zu unsportlich dazu.
Im Frühjahr 2002 las ich dann in der örtlichen Presse, dass eine Rettungsstaffel des BRH gegründet wurde
und rief dort an. Naja, Spike kam an und machte sich so gut, daß wir gleich an den ersten Treffen teilnahmen.
Mittlerweile sind wir im 2. Jahr dabei und es ist eine sehr umfangreiche und interessante Ausbildung.
Da unsere Gruppe sich praktisch vom Stand Null an die Materie einarbeiten mußte, hoffen wir
in diesem Jahr die ersten Hunde zur Vorprüfung schicken zu können.
Und ich habe fest vor, im Jahr 2004 dabei zu sein.
Aktualisierung 2007: Leider konnte ich durch Änderung der Übungszeiten immer weniger an den Übungsstunden teilnehmen, so dass ich mich im letzten Jahr entschlossen habe,
das Ganze aufzugeben. Es macht für mich keinen Sinn, mit nur 2 Übungstagen im Monat (ich arbeite an 2 Wochenenden) eine solch umfangreiche Ausbildung zu machen. Und ohne erfahrenen Helfer kommt man nicht voran.
Ich fand es sehr schade und dem Hund fehlte das Training auch.
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