Hallschlag 2004



Wie bereits in den vergangenen 2 Jahren, kam auch in diesem Sommer die Einladung unserer Landesbeauftragten Tanja Morscheid zum LÜW nach Hallschlag.
Der Termin war natürlich schon fest eingeplant bei uns und so machte sich am ersten Wochenende im September eine Abordnung der saarländischen Rettungshundestaffel auf den Weg in die Eifel.
Wir sollten es bitter bereuen !!!
Unser Chefchen hatte schon angdroht, in diesem Jahr würde es etwas anderes geben....
Heimlich ist er dann im Spätsommer in die Eifel gedüst, um seinen Plan mit Tanja auszuhecken.
Freitags war es ja noch ganz harmlos. Nach dem Zeltaufbau erfolgte nach einem kleinen Imbiss ein "Cras-Kurs" in Karte Kompass unserer Staffelmitglieder Thomas Selzer und Christian Lessel.
Übles ahnend verzogen sich einige vorzeitig ins Heiabett, während sich der harte Kern der Hallschlager im Vernichten der reichlich vorhandenen Biervorräte übte.
Samstag nach dem Frühstück (7 Uhr !!): sortieren der vom Feldbett gebeutelten Knochen, notdürftiges Wiederherstellen der Schönheit, einsammeln des Marschgepäckes und der Hunde, dann Antreten zum Morgenapell.
die Begrüssung war gewohnt herzlich und anschließend erfolgte die Einteilung der Teams.
Das Programm war schnell erklärt:
"Doo hann na e´ Kaart (e´topografische), doo sinn die Koordinaate und jetz viiel Spass."
Kurz gefasst: Wir waren von morgens 8 Uhr bis abends 8 Uhr unterwegs. Die an den Koordinatenpunkten befindlichen Stationen waren ja noch zu bewältigen, wenn nur die Wege nicht so elendig weit berg hoch und wieder runter geführt hätten !
Irgendwie hatte ich dann auch noch das Pech, in einer Gruppe zu landen, die den Kurs im Zick-Zack laufen mußte
Jedenfalls war unsere Gruppe um 20 Uhr abends noch von der letzten Station etwa 4 km Luftlinie entfernt, als per Funk der erlösende Vorschlag kam, nun Feierabend zu machen und am Sonntagmorgen frisch gestärkt die letzte Station abzuarbeiten....
Anbei ein paar Bilder:

Treffpunkt Raststätte Hochwald
Doo ging´s uns noch gutt !

Vor das Vergnügen hat der Herrgott
die Arbeit gestellt

Während sich die Einen ein Zelt von
der Grösse einer Kleinwagengarage leisten können....(Sylvia :-))

....müssen die Anderen ihre Schlafstatt mit dem Hund teilen :-) (Susanne)

Morgenapell
hier die Schar mit intaktem Gehwerkzeug

..und sie ahnen nicht, was auf sie zukommt...

eine Staion hiess: "sicheres Überwinden eines
Hindernisses"durchschnittliche Aufenthaltsdauer: 2 Stunden aufwärts

letzte Vorbereitungen für die Unterrichtsstunde

..von doo unn sinn ma komm....

miir hann mol misse e´peisje mache...

... unn do owwe misse ma noch hieen !

seelbscht die hunn waare ganz kabutt !

Abschlussfoto der Station "Scannen und Wittern"